
Domaine Jean-Claude Ramonet – eine Legende aus Chassagne-Montrachet
Kaum ein Name steht so sehr für große weiße Burgunder wie Ramonet. Die Geschichte der Domaine beginnt Ende der 1920er-Jahre, als Pierre Ramonet nach Chassagne-Montrachet kam und zunächst Trauben zukaufte, um eigene Weine zu erzeugen. 1934 gelang ihm mit dem Erwerb einer Parzelle im Premier Cru Les Ruchottes ein entscheidender Schritt. Schon früh fanden seine Weine internationale Beachtung und wurden bereits in den 1930er-Jahren in die USA exportiert.
Heute verfügt die Domaine über rund 17 Hektar Rebfläche in einigen der begehrtesten Lagen der Côte de Beaune. Im Mittelpunkt steht Chardonnay, doch auch Pinot Noir und kleinere Mengen Aligoté werden kultiviert. Zu den berühmtesten Weinen zählen die Grand Crus Montrachet, Bâtard-Montrachet, Bienvenues-Bâtard-Montrachet und Chevalier-Montrachet sowie herausragende Premier Crus wie Les Ruchottes, Les Caillerets und Morgeot. Ein besonderes Juwel ist die nur 0,26 Hektar große Parzelle im Montrachet, die Pierre Ramonet 1978 erwarb.
Die Philosophie des Familienweinguts ist von Respekt vor den unterschiedlichen Terroirs, Bodenarbeit und kontrollierten Erträgen geprägt. Die Trauben werden von Hand gelesen, die Weine traditionell vinifiziert und je nach Appellation 12 bis 18 Monate im Holz ausgebaut.
Heute führt die dritte Generation die Tradition fort. Jean-Claude und Noël Ramonet sowie bereits Mitglieder der vierten Generation bewahren damit ein Familienerbe, das Ramonet zu einem der international bekanntesten Namen des Burgunds gemacht hat.
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