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Reife Weinreben mit grünen Blättern und schützendem Netz vor Bergkulisse.

Domaine Méo-Camuzet – große Burgunder mit außergewöhnlicher Geschichte

Die Domaine Méo-Camuzet zählt zu den traditionsreichen Namen von Vosne-Romanée und ist eng mit einigen der berühmtesten Terroirs der Côte de Nuits verbunden. Ihre Geschichte reicht weit zurück: Die Vorfahren der Familie Méo waren bereits im 17. Jahrhundert als Winzer und Küfer tätig. Eine prägende Persönlichkeit war Étienne Camuzet, Winzer, Bürgermeister von Vosne-Romanée und Abgeordneter der Côte-d’Or. 1920 erwarb er sogar das historische Château du Clos de Vougeot, das später an die Confrérie des Chevaliers du Tastevin überging.

1959 gelangte das Weingut in die Hände von Jean Méo. Da dieser beruflich in Paris tätig war, wurden die Weinberge weiterhin von erfahrenen Pächtern bewirtschaftet. Unter ihnen befand sich mit Henri Jayer eine der legendären Persönlichkeiten des Burgunds, dessen Verständnis von Pinot Noir die Stilistik des Hauses nachhaltig beeinflusste.

Seit Ende der 1980er-Jahre prägt Jean-Nicolas Méo die Domaine. Henri Jayer wurde dabei zu einem seiner wichtigsten Mentoren. Im Mittelpunkt stehen eine sorgfältige Arbeit im Weinberg, die präzise Interpretation der einzelnen Terroirs und Weine, die Eleganz, Frucht und Tiefe miteinander verbinden.

Zum Besitz gehören Parzellen in einigen der begehrtesten Lagen Burgunds. Namen wie Richebourg, Clos de Vougeot, Échezeaux oder Vosne-Romanée machen deutlich, warum Méo-Camuzet heute bei Burgund-Liebhabern weltweit einen besonderen Klang besitzt.

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